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3 Tipps, wie man Employer Branding wirklich aufbaut

Employer Branding

3 Tipps, wie man Employer Branding wirklich aufbaut

von Alexander Fenkiw

Schnell ein paar Facebook Werbeanzeigen aufsetzen und das Employer Branding verbessert sich im Nu? Du weißt, dass es leider nicht ganz so einfach ist, ein Unternehmensimage erfolgreich und langfristig aufzubauen.

Beim Employer Branding geht es vor allem darum, seine eigenen MitarbeiterInnen zu Fans des Unternehmens zu machen. Dadurch verbessert sich nicht nur die Weiterempfehlung der Produkte, sondern vor allem die Weiterempfehlung des Unternehmens als Arbeitgeber. In Zeiten, in denen sich top ausgebildete Fachkräfte ihre Arbeitgeber aussuchen können, ist es für Unternehmen ein Muss, ein gutes Image nach außen zu transportieren. Hier erfährst du, was Employer Branding genau ist.

Doch mit ein paar Werbekampagnen auf Facebook ist das sicher nicht getan. Es geht darum, nach innen zu schauen, die Wünsche der MitarbeiterInnen zu erkennen und zu erfüllen und dadurch eine möglichst gute Außenwirkung zu erzielen. Nur wenn du merkst, dass dein Arbeitgeber deine Bedürfnisse ernst nimmt und darauf eingeht, bist du bereit dazu, ihn auch weiterzuempfehlen. Schließlich kennst du bestimmt noch den ein oder anderen Kollegen aus der Ausbildung, der die offene Stelle in deiner Abteilung optimal ausfüllen würde, oder?

 

  1. Stärken erkennen und ausbauen

Jedes Unternehmen ist anders und die Gründe, sich für eines davon als Arbeitgeber zu entscheiden, sind vielfältig. Weißt du, warum deine MitarbeiterInnen denn genau bei dir arbeiten und nicht bei einem anderen Unternehmen? Ist es das gute Gehalt, die super Weiterbildungsangebote, oder das familiäre Miteinander, das deine MitarbeiterInnen an deinem Unternehmen schätzen?

Um dein Employer Branding zu verbessern musst du vielleicht gar keine neuen Benefits für deine MitarbeiterInnen schaffen. Bevor du Veränderungen einleitest, finde heraus, was deine MitarbeiterInnen bereits an deinem Unternehmen schätzen und bewahre dir diese Punkte unbedingt. Wenn möglich, investiere sogar noch mehr, um diese Stärken noch präsenter und spürbarer zu machen. Viele Unternehmen machen den Fehler, dass sie Unmengen an Vorteilen für MitarbeiterInnen schaffen, mit denen aber keiner etwas anfangen kann.

Zum Beispiel ist eine gratis Fitnessclub Mitgliedschaft für MitarbeiterInnen, die den ganzen Tag schwere körperliche Arbeit leisten weniger attraktiv. Diese schätzen vielleicht vor allem das gesponserte Mittagessen. Zugegeben, dieses Beispiel ist vielleicht ein wenig offensichtlich. Jedoch verdeutlicht es sehr gut, was ich meine, wenn ich von „Benefits, mit denen niemand etwas anfangen kann“ spreche. In der Praxis ist es oft schwieriger zu erkennen, welche Benefits sinnvoll sind und welche nicht.

 

  1. Unerfüllte Wünsche erfüllen

Wenn wieder einmal ein wenig Budget übrig ist und du überlegst, welche Benefits du für deine MitarbeiterInnen bieten könntest, dann frag einfach nach: “Was können wir tun, um für euch als Arbeitgeber noch attraktiver zu werden?”. Wie im oberen Kapitel erwähnt, gibt es viele Unternehmen, die Mitarbeiter-Benefits kreieren, die ihre MitarbeiterInnen gar nicht brauchen.

Manchmal geschieht dies auch vor dem Hintergrund, in den Stellenanzeigen eine möglichst lange Liste vorweisen zu können. Dies sollte aber nie die Hauptmotivation dafür  sein, warum man Benefits schafft. Eine viel elegantere Herangehensweise ist es, einfach zu fragen, was denn deine MitarbeiterInnen gerne hätten und dann das Budget gezielt einzusetzen.

Damit stärkst du nicht nur die Zufriedenheit und das Employer Branding, hinzu kommt auch noch, dass potentielle BewerberInnen, die in dein Unternehmen passen, genau diese Benefits auch schätzen und von ihnen angezogen werden.

 

  1. Führe regelmäßig Mitarbeiterbefragungen durch

Zum einen sind Mitarbeiterbefragungen natürlich unabdinglich, wenn du die Stärken deines Unternehmens und die Bedürfnisse deiner MitarbeiterInnen erfahren möchtest. Zum Anderen gibt es eine Sache, die wirklich in jeder Branche geschätzt wird: das Gefühl, mitgestalten zu können.

Der Funktionsmechanismus dahinter ist ganz einfach: wenn du deine MitarbeiterInnen regelmäßig zu unternehmensrelevanten Inhalten befragst und einige Vorschläge sogar umsetzst, signalisierst du ihnen, dass es nicht nur dein, sondern das Unternehmen von allen ist – das Zugehörigkeitsgefühl wächst, und somit auch die emotionale Verbundenheit zum Unternehmen. Zudem beginnen deine MitarbeiterInnen dadurch, ständig mitzudenken und zu verbessern! Ein angenehmer Nebeneffekt ist, dass du die Stimmung in deinem Unternehmen immer unter Kontrolle hast und auf Probleme sofort reagieren kannst.

 

Fazit

  1. Stärken erkennen und möglichst gut erhalten
  2. Wünsche erkennen und erfüllen
  3. Regelmäßig MitarbeiterInnen befragen

Beherzige diese drei Punkte und dein Employer Branding wird sich langfristig stark verbessern.

Business Beat hilft dir bei allen Bereichen! Außerdem hast du die Stimmung in deinem Unternehmen jederzeit unter Kontrolle. Auch auf Probleme in deinem Unternehmen kannst du blitzschnell reagieren!

 

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Alexander Fenkiw

Alex ist Consultant bei Business Beat. Als online und new media affiner Bachelor der Psychologe präsentiert er einen spannenden und jungen Einblick in die heutige Arbeitswelt.

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