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Was kann man gegen den ungeliebten Stundenzettel tun?

Arbeitszeiterfassung ist eigentlich immer nervig

Was kann man gegen den ungeliebten Stundenzettel tun?

von Tobi Bayer

Excel-Tabellen, Schmierzettel und Phantasiezeiten, die am 30-ten des Monats eingetragen werden – Wer kennt diese Form der Arbeitszeiterfassung nicht? Ich habe es selber lange so betrieben. Je später der Monat, desto stärker das Unwohlgefühl in der Magengegend. Seit ich nun selber Geschäftsführer bin, ist mir die Wichtigkeit einer korrekten Arbeitszeiterfassung mehr als bewusst. Da mich die klassische Form aber immer noch ziemlich nervt, war ich auf der Suche nach einer adäquaten Lösung.

Kurze Abschweifung

Unter dem Tag #leichterLebenInDerArbeit werde ich immer wieder diverse Tips, Tricks und Tools vorstellen, die mir und hoffentlich auch euch, das Leben in der Arbeit ein wenig erleichtern.

Zurück zur Arbeitszeiterfassung

Mir ist natürlich bewusst, dass es etliche Tools im Bereich der Arbeitszeiterfassung gibt. Alle Tools, die ich bisher kennen gelernt habe, hatten so ihre Macken. Manche muss man aufwendig selbst hosten. Andere sind so komplex, dass man einen eigenen Posten zum Erfassen der Zeit braucht, die man für das anlegen neuer Projekte benötigt. Wieder andere sind einfach extrem teuer. Kritikpunkte lassen sich viele finden. Ich war also auf der Suche nach einem Tool, das cloud-basiert, simpel zu bedienen und erschwinglich ist.

Nicht ganz perfekt, aber schon ziemlich gut

Nach ein wenig Recherche bin auf ein Tool namens Tracking Time aufmerksam geworden. Das Start-Up wurde im Jahr 2012 in der USA gegründet und betreibt Büros in Buenos Aires und München.

Neugierig wurde ich als folgendes auf der Webseite gelesen hab: “Unbegrenzte Kunden, Projekte und Nutzer kostenlos!”. Wirklich eine Seltenheit für SaaS-Produkte. Obwohl sich das Tool noch in einer relativ frühen Phase befindet, ist der aktuelle Funktionsumfang schon durchaus beeindruckend. Das Kernfeature “Arbeitszeiterfassung” kann entweder klassisch durch manuelles Eintragen erledigt werden oder wie der Name bereits andeutet durch eine Tracking-Funktion, die die Arbeitszeit stoppt. Das hinzufügen neuer Benutzer läuft sehr unkompliziert. Man lädt seine Kollegen per E-Mail ein, diese können sich daraufhin anmelden und finden sofort das komplette Projektportfolio vor. Die Rollenverwaltung der Benutzer ist aktuell noch relativ rudimentär. Die Kollegen können aber immerhin schon in Mitarbeiter, Projektmanager und Administratoren mit unterschiedlichen Rechten unterteilt werden. Desweiteren gibt es einige nette Export Varianten und die Möglichkeit Projekte zu budgetieren.
Viele Pros aber auch ein paar wenige Kontras. Beispielsweise ist die Auflistung der Projekte leider unübersichtlich, zumindest sobald man mehr als fünf Projekte angelegt hat. Mir persönlich fehlt an der ein oder anderen Stelle eine Verlinkung zu einer Maske, die in meinem Workflow der Arbeitszeiterfassung logisch wäre. Das ist aber sicher Gewohnheit und Geschmackssache.   

Tracking Time - Premium Features für die Arbeitszeiterfassung
Tracking Time Permium Features für die Arbeitszeiterfassung

Für April 2016 ist ein großer Rollout geplant. Es handelt sich hierbei um Premium Features. Somit wäre die Frage der Monetarisierung auch geklärt. Allerdings wird der aktuelle Funktionsumfang nicht beschnitten. Es kommen ergänzende Features, wie detaillierter Analysen, ein Kalender und Integrationsmöglichkeiten hinzu.

Fazit – Arbeitszeiterfassung mit Zukunft

Im Dschungel der Tools zur Arbeitszeiterfassung braucht sich Tracking Time sicher nicht zu verstecken. In meiner Ausführung habe ich natürlich nur einen Bruchteil der Funktionen angesprochen. Ein genauerer Blick auf das Tool lohnt sich also. Wir verwenden es nun seit einem guten halben Jahr und sind summa summarum zufrieden. Für kleine bis mittelgroße Teams würde ich eine absolute Empfehlung aussprechen. Größere Unternehmen müssen meiner Meinung nach noch die Premium Features abwarten, da es bei vielen Mitarbeitern und Projekten doch recht schnell unübersichtlich werden kann. Alles in Allem aber ein kleines, feines Tool, das seinen Zweck absolut erfüllt. Mein Fazit: Ein Arbeitszeiterfassung mit Zukunft, die zur Produktivität und zur Mitarbeiterzufriedenheit einen tollen Beitrag leisten kann.

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