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Die Hohe Kunst des Qualitätsmanagements

Was ist Qualitätsmanagement und wie geht das?

Die Hohe Kunst des Qualitätsmanagements

von Alexander Fenkiw

Aussortieren fehlerhafter Ware, regelmäßige Produkttests und das Qualitätsmanagement ist perfekt. So einfach ist es leider nicht mehr. Spätestens seit der ISO 9001 Norm weiß man, dass Qualitätsmanagement weit mehr bedeutet, als Kontrolle! Angefangen von zeitsparenden Arbeitsprozessen bis hin zur Steigerung des Mitarbeiterengagement, sollten alle Bereiche abgedeckt werden. Aber was hat denn das Mitarbeiterengagement mit der Qualität unserer Produkte zu tun? Ist ständige Kontrolle nicht der beste Garant für einwandfreie Qualität? Natürlich, wer viel überwacht, minimiert sein Risiko, Fehler zu machen. Auf der anderen Seite zerstört das den Nährboden für geniale Innovationsideen, ohne die einem Unternehmen in der heutigen Zeit nicht mehr mithalten kann.

Zugegeben, die Zusammenhänge im Qualitätsmanagement sind sehr komplex, daher versuchen wir, ein bisschen Ordnung hineinzubringen und stellen die wichtigsten Stellschrauben in Sachen HR-Management kurz vor:

Qualitätsmanagement – Kommunikation:

Deine MitarbeiterInnen müssen über die Unternehmensziele und die Ziele des Qualitätsmanagement Bescheid wissen und sie verinnerlichen, um konstruktiv mitdenken und die Optimierungsmöglichkeiten in ihrem Arbeitsalltag sehen zu können, daher: informieren, informieren, informieren. Erst dann ist es wirklich sinnvoll, sie in den Qualitätsmanagement-Prozess miteinzubeziehen. Schaffe unbedingt eine Möglichkeit für deine MitarbeiterInnen, Innovationen und Vorschläge mit dem Management zu teilen. Die wunderbare Wahrheit ist nämlich, dass es Spaß macht, kreativ zu sein und mitgestalten zu können. Eine Kultur des Mitdenkens fördert nicht nur die Qualität, sondern auch das Zugehörigkeitsgefühl und das Engagement deiner MitarbeiterInnen. Win-Win.

Qualitätsmanagement – Klare Zuständigkeiten:

„Hätte ich das machen sollen?“ – In vielen Unternehmen sind alle MitarbeiterInnen irgendwie Allrounder. Die Arbeit klappt zwar vielen Bereichen gut, aber oft wird nur halbherzig gearbeitet, weil niemand genau weiß, wofür er zuständig ist. Um seinem Qualitätsmanagement auf die Sprünge zu helfen, sollte man allerdings darauf achten, dass die MitarbeiterInnen wissen, für welche Bereiche sie Verantwortung tragen. Damit stellst du sicher, dass alle wichtigen Arbeitsschritte gewissenhaft erledigt werden. Für deine MitarbeiterInnen ist es nämlich keine lästige Herausforderung, sondern ein Zeichen von Vertrauen, wenn du ihnen Verantwortung gibst und das wollen nur die wenigsten enttäuschen.

Qualitätsmanagement – Freiraum:

Ja, bei diesem Thema scheiden sich die Geister: die einen sagen, dass Freiheit die Arbeitsmoral zerstört, die einen sagen, dass sie der wichtigste Faktor überhaupt ist. Und beide haben Recht. Wie so oft geht es um die Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen, bevor es Sinn macht, seinen MitarbeiterInnen mehr Freiräume zu schaffen. Zwar kann es die Produktivität zerstören, wenn man wenig engagierten MitarbeiterInnen zu viele Freiheiten lässt, allerdings muss man in diesem Fall zu allererst seine Führungsstrategie überdenken und so schnell wie möglich ändern. Bei engagierten MitarbeiterInnen, denen das Unternehmen am Herzen liegt, ist die Frage nach mehr Gestaltungsfreiheit schnell beantwortet. Menschen sind unterschiedlich und nicht jeder arbeitet mit denselben Bedingungen gleich gut – auch wenn er es gerne würde. Der springende Punkt ist: wenn du es schaffst, dass es deinen MitarbeiterInnen wichtig ist, die Qualität im Unternehmen hoch zu halten und zu steigern, gestalten sie ihre Arbeit von sich aus so, um diesem Ziel gerecht zu werden.

Qualitätsmanagement – Zusammenarbeit:

Du und alle MitarbeiterInnen deines Unternehmens sind Teil eines großen Ganzen. Trotzdem findet man in Unternehmen häufig das Phänomen, dass nur in kleinen Teams oder Abteilungen gedacht wird, aber die Ziele des gesamten Unternehmens über lange Zeit hinweg komplett vergessen werden. Dem entgegenzuwirken, ist eigentlich gar nicht so schwer. Es reicht meistens schon, wenn du deine MitarbeiterInnen über Erfolge informierst und ihnen mitteilst, wie wichtig speziell ihre Arbeit dafür war. Außerdem ist es sinnvoll, Abteilungen zusammenarbeiten zu lassen, sobald sich eine Möglichkeit dazu ergibt, damit sie voneinander lernen können und Denkanstöße zur Optimierung ihrer eigenen Arbeit bekommen.

Qualitätsmanagement ist also für jede Unternehmerin und jeden Unternehmer eine spannende, aber auch sehr komplexe Sache. Hat man die Zusammenhänge in einer Organisation aber erst einmal durchschaut, ergeben sich unglaubliche Innovationsmöglichkeiten. Als Take-Home-Message kann man also sagen: Wer seine MitarbeiterInnen zum Mitdenken bringt und offen für ihre Ideen ist, wird zum Qualitätsliferanten und gestaltet seinen Markt selbst.

Alexander Fenkiw

Alex ist Consultant bei Business Beat. Als online und new media affiner Bachelor der Psychologe präsentiert er einen spannenden und jungen Einblick in die heutige Arbeitswelt.

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