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Studie: 3 Faktoren für mehr Kreativität

Mach deine Mitarbeiter kreativer!

Studie: 3 Faktoren für mehr Kreativität

von Andreas Hermann

Deine MitarbeiterInnen sind zu unkreativ? Das liegt vielleicht an dir…

Immer mehr Unternehmen suchen nach kreativen MitarbeiterInnen. Aber wie findet man diese? Warum sind manche Unternehmen um ein vielfaches innovativer als ihre Konkurrenten? Schaffen es diese Unternehmen schlichtweg, die besonders kreativen Menschen anzuziehen und bei sich zu beschäftigen?

Oder liegt es allein daran, ob ein Unternehmen Kreativität zulässt oder nicht?

Die Hinweise häufen sich dahingehend, dass vor allem das Arbeitsumfeld bestimmt, ob ein Mensch kreativ ist, oder nicht! Das würde bedeuten, dass durch eine Umstrukturierung des Arbeitsalltags die Kreativität der MitarbeiterInnen steigern würde. Natürlich gibt es Personen, die kreativer sind als andere, aber die Hauptfrage ist, ob diese Kreativität in der Arbeit ausgelebt werden kann und darf.

Laut einer Gallup Umfrage an 16.500 MitarbeiterInnen gibt es drei Faktoren, die die Kreativität am Arbeitsplatz fördern:

1. die Erwartung, dass MitarbeiterInnen bei der Arbeit kreativ sind

2. die Zeit, kreativ zu sein

3. die Freiheit, Risiken einzugehen, die für Kreativität notwendig sind

  1. Die Erwartung, dass MitarbeiterInnen bei der Arbeit kreativ sind

Die wenigsten Unternehmen sehen Kreativität als Teil einer Stellenbeschreibung (auch wenn es in der Stellenanzeige steht). Dabei ist es so wichtig, MitarbeiterInnen ganz klar zu signalisieren, dass es erwünscht ist, dass sie kreativ sind und neue Lösungswege finden.

29% der befragten MitarbeiterInnen antworten bei der Aussage “I am expected to be creative or think of new ways to do things at work” (dt.: “Es wird erwartet dass ich bei der Arbeit kreativ bin und neue Lösungswege finde.”) mit “Strongly agree” (dt.: “Starke Zustimmung”).

Je weniger MitarbeiterInnen das Gefühl haben, dass ihre Kreativität erwünscht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie gute Ideen für sich behalten.

Diese Ergebnisse gelten natürlich nicht zwangsläufig auch für dein Unternehmen. Wenn du herausfinden möchtest, wie deine MitarbeiterInnen auf diese Frage antworten, kannst du das hier tun: Mitarbeiter befragen.

  1. Die Zeit kreativ zu sein

Viele Personen im höheren Management halten sich in ihrem Kalender eigene Zeiten frei, in denen sie über die Strategie und die Vision des Unternehmens nachdenken. Das ist auch sehr sinnvoll, weil dies schlussendlich auch Teil ihres Jobs ist.

MitarbeiterInnen in den unteren Ebenen des Unternehmens wird diese Möglichkeit jedoch häufig nicht gegeben.

Auf die Frage “How often are you allotted time to think creatively or discuss new ideas at work?” (dt.: Wie häufig wird dir Zeit für kreatives Denken oder das Diskutieren neuer Ideen bei der Arbeit gegeben?”) haben die befragten MitarbeiterInnen so geantwortet:

Diese Ergebnisse gelten natürlich nicht zwangsläufig auch für dein Unternehmen. Wenn du herausfinden möchtest, wie deine MitarbeiterInnen auf diese Frage antworten, kannst du das hier tun: Mitarbeiter befragen.

  1. Die Freiheit, Risiken einzugehen, die für Kreativität notwendig sind

Vielleicht kennst du den Begriff “Failure Culture”. Kreativität bedeutet, Neues zu schaffen und Neues geht manchmal schief – ob neue Produkte, oder Arbeitsabläufe, die in der Praxis nicht so funktionieren, wie man sich das vorgestellt hat. Deshalb ist es wichtig, mit Fehlern richtig umzugehen. Es gibt nicht wenige Unternehmen, die ihre MitarbeiterInnen für Fehler in irgendeiner Form bestrafen. Wieder andere feiern es, weil sie es belohnen wollen, wenn jemand etwas Neues ausprobiert. Wer Fehler bestraft, erstickt die Kreativität seiner MitarbeiterInnen im Keim. Bei der Aussage “I can take the risks at work that could lead to important new products, services or solutions.” (dt.: Ich kann bei der Arbeit die Risiken, die zu wichtigen neuen Produkten, Dienstleistungen oder Lösungen führen, eingehen.”) sind die Antworten sehr uneindeutig.

Diese Ergebnisse gelten natürlich nicht zwangsläufig auch für dein Unternehmen. Wenn du herausfinden möchtest, wie deine MitarbeiterInnen auf diese Frage antworten, kannst du das hier tun: Mitarbeiter befragen.

FAZIT

Kreativität ist zum Großteil keine Fähigkeit, die deine MitarbeiterInnen mitbringen, sondern eine Eigenschaft oder ein Wert deines Unternehmens. Durch die Berücksichtigung folgender 3 Faktoren kannst du die Kreativität in deiner MitarbeiterInnen steigern:

    1. die Erwartung, dass MitarbeiterInnen bei der Arbeit kreativ sind
    1. die Zeit, kreativ zu sein
  1. die Freiheit, Risiken einzugehen, die für Kreativität notwendig sind

Du möchtest herausfinden, ob dein Unternehmen alle 3 Faktoren erfüllt? Hier kannst du deine MitarbeiterInnen gleich befragen!

Zur Studie: https://www.gallup.com/workplace/245498/fostering-creativity-work-managers-push-crush-innovation.aspx

Andreas Hermann

Andreas Hermann ist Dipl.-Psychologe und zertifizierter Arbeitspsychologe. Er ist Geschäftsführer von Business Beat. In diesem Blog deckt er den großen Bereich Stakeholder-Management ab. Besonders faszinieren ihn die oftmals kleinen Stellschrauben, die einen unglaublich großen Effekt haben können.

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