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Die 5 häufigsten Onboarding-Fehler

Warum neue MitarbeiterInnen schnell wieder kündigen

Die ersten Arbeitstage beim neuen Arbeitgeber sind für niemanden besonders leicht – weder für das neue Teammitglied, noch für das Unternehmen. Richtige Glückspilze finden beim neuen Unternehmen einen strukturierten Onboarding-Prozess vor, der sie fachlich (in die Arbeitsabläufe) und sozial (in das Team) integriert und vor allem die emotionale Bindung zum Unternehmen aufbaut. Doch gute Einarbeitungsphasen sind leider immer noch die Seltenheit: Nur 12% der MitarbeiterInnen sind der Meinung, dass ihr Unternehmen in der Einarbeitungsphase gute Arbeit leistet.

#1 Unstrukturierter Onboarding-Prozess

Bei vielen Onboarding-Prozessen läuft es drunter und drüber! Es gibt kein Pre-Boarding, geschweige denn einen genauen Zeitplan,  der den Neuankömmling über den weiteren Ablauf informiert. Häufig wird sich zu wenig Zeit für die Einarbeitung des neuen Teammitglieds genommen: Der/die neue MitarbeiterIn wird im Regen stehen gelassen. Soziale und fachliche Integration? Fehlanzeige! Dies führt zu einem Gefühl der Orientierungslosigkeit bei neuen MitarbeiterInnen. Deshalb haben wir eine praktische Onboarding-Checkliste für dich zusammengestellt, damit du dein Programm für eine gelungene Einarbeitung strukturiert aufbauen kannst:

#2 Keine genauen Zielsetzungen

Warum bin ich eigentlich hier und wie bringe ich meine Abteilung und das Unternehmen weiter?  Oft werden neue MitarbeiterInnen nur unzureichend über die Unternehmensstrategie informiert und wissen gar nicht, auf welches Ziel sie genau hinarbeiten. Während der Einarbeitungszeit, sollten neue MitarbeiterInnen ihre Rolle zu 100% verstehen und lernen, wie sie die Unternehmensstrategie vorantreiben. Am besten werden Ziele mit dem/der Vorgesetzten im Rahmen eines Mitarbeitergesprächs festgelegt und regelmäßig gemeinsam überprüft. 

#3 Zu kurzes Onboarding

Wie lange ein Onboarding-Prozess dauern sollte, hängt sowohl von der Position als auch vom Unternehmen ab. Eins ist aber sicher: Onboarding ist keine Eintagsfliege! Unternehmen beenden die Einarbeitungsphase ihrer neuen MitarbeiterInnen tendenziell zu früh und das führt zu Überforderung, Selbstzweifel und Frustration seitens des neuen Teammitglieds. Wir empfehlen daher, dass neue MitarbeiterInnen in den ersten drei Monaten  intensiv unterstützt und eingearbeitet werden sollten.

#4 Überforderung oder Unterforderung neuer MitarbeiterInnen

Es ist für viele Unternehmen eine Herausforderung, dem neuen Teammitglied die richtige Dosis an neuen Informationen zu vermitteln. Während in manchen Unternehmen neue MitarbeiterInnen tagelang nur herumsitzen, muten andere ArbeitgeberInnen ihren Neuankömmlingen viel zu viel auf einmal zu. Auch beim Onboarding macht die Dosis das Gift. Durch die vielen neuen Eindrücke, kann es schnell zur Informationsüberflutung kommen. Die Lösung lautet: Regelmäßige Kommunikation und eine genaue Abstimmung aller Kolleginnen und Kollegen, die das neue Teammitglied an die Hand nehmen. Frag deine/n neue/n MitarbeiterIn in der ersten Woche am besten täglich, wie es ihm/ihr geht. Außerdem sollten sich die Kolleginnen und Kollegen auch untereinander absprechen, welche Informationen sie dem neuen Teammitglied weitergeben und welche fachlichen Kompetenzen von wem vermittelt werden. 

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#5 Kommunikation der Unternehmenswerte geht unter

So viele Informationen, so viel Input! Da kommen viele Dinge zu kurz, die nicht direkt etwas mit dem Fachbereich des neuen Mitarbeitenden zu tun haben. Die soziale Integration in das Team, die ungeschriebenen Regeln im Unternehmen sowie die Unternehmenswerte sind mindestens genauso wichtig, wie die fachliche Einarbeitung. Denn am Ende entscheidet die Identifikation mit den Werten über die emotionale Bindung zum Unternehmen. Mit einem sympathischen Buddy an der Seite, der dem neuen Teammitglied bei jeglichen Fragen als AnsprechpartnerIn zur Verfügung steht, funktioniert die soziale Integration viel leichter.

 

Übrigens: Auch beim digitalen Onboarding kann es helfen, einen Buddy als persönlichen Kontakt und sozialem Bindeglied zum Unternehmen einzuteilen. Virtuelle, gemeinsame Kaffeepausen können Gold wert sein!

Onboarding: Optimierungspotentiale erkennen

Häufig können neue MitarbeiterInnen kaum Einfluss auf ihren Onboarding-Prozess nehmen. In der Anfangszeit fällt es besonders schwer, dem Unternehmen eine Über- oder Unterforderung zu gestehen oder selbstständig kritisches Feedback zu geben. Dabei ist vor allem dieses Feedback so wertvoll, um den Onboarding-Prozess zu individualisieren! Mit regelmäßigen und anonymen Puls-Befragungen deckst du die Optimierungspotentiale deines Onboarding-Prozesses auf. Wir zeigen dir wie!

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